Umsetzung aus dem GAP-Report Runde 2 (Umsetzungsanleitung), Etappe 1.
- WP2.1 (F3–F9, F19, N4, N7, N9): In 14 IMPL-Blöcken den zuständigen VA-Verweis
inline ergänzt ({{LINK:VA-xx}}) — R02 1.3.1/1.3.2→VA-08, R03 1.4.1→VA-09,
R04 1.6.1/1.6.2→VA-01 & 1.6.3→VA-02, R05 2.1.3→VA-12, R08 4.1.1/4.1.3/4.2.1→VA-03,
R09 5.1.2→VA-07, R10 5.2.1→VA-04 & 5.2.6→VA-06, R13 6.1.2/6.1.3→VA-10.
Damit verweisen alle 23 Controls mit zuständiger VA inline (zuvor 8).
- WP2.3/F17: _verify.py lief nicht (KeyError 'implementation' — Feld existiert nicht
in mapping.json). Gefixt via .get(): Umsetzungstext wird zur Laufzeit über
impl_anchor aus der .md aufgelöst (Variante 2 der Anleitung).
Verifiziert: _verify.py Render-Probleme 0, Mapping beidseitig sauber, keine neuen
Befunde (einzig vorbestehendes IMPL 3.1.3 = WP1.3/E2, ISB-Scope). Nicht-destruktiver
Re-Import in den Demo-Mandanten (8 Dokumente aktualisiert, Status/Anforderungen
erhalten); Browser: R02 rendert „(siehe VA-08)" als klickbaren Deep-Link.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
10 KiB
Richtlinie Lieferanten- und Dienstleistersteuerung
| Dokumenteninformation | Wert |
|---|---|
| Dokumententyp | Richtlinie |
| Geltungsbereich | {{ISMS_SCOPE}} |
| Organisation | {{ORG_NAME}} |
| Verantwortlich | {{ROLE_ISB}} |
| Freigabe durch | {{ROLE_MANAGEMENT}} |
| Version | {{DOC_VERSION}} |
| Datum | {{DOC_DATE}} |
| Status | {{DOC_STATUS}} |
1. Zweck
Diese Richtlinie regelt Sicherstellung der Informationssicherheit bei Lieferanten, Vertraulichkeitsvereinbarungen und Abgrenzung der Verantwortlichkeiten. Sie konkretisiert die Informationssicherheitsleitlinie ({{LINK:L00}}) und dient der Erfüllung der Anforderungen des VDA ISA 2027.
2. Geltungsbereich
Diese Richtlinie gilt innerhalb des definierten ISMS-Geltungsbereichs ({{ISMS_SCOPE_DESCRIPTION}}).
3. Anforderungen und Umsetzung
Aufbau je Abschnitt: Anforderung (1:1 aus VDA ISA; [MUSS]/[SOLL] und – bei entsprechendem Schutzbedarf – [HOCH]/[SEHR HOCH]) und Umsetzung bei {{ORG_NAME}} (gebündelt, anzupassen wo erforderlich).
3.1 Informationssicherheit bei Lieferanten (ISA 6.1.1)
Anforderung
- [MUSS] Auftragnehmer und Partner werden einer Sicherheitsrisikobewertung unterzogen.
- [MUSS] Ein angemessenes Informationssicherheitsniveau wird durch vertragliche Vereinbarungen mit Auftragnehmern und Partnern sichergestellt.
- [MUSS] Sofern zutreffend, werden vertragliche Vereinbarungen mit Auftraggebern/Kunden an Auftragnehmer und Partner weitergegeben. {{#if FLAG_INCLUDE_SHOULD}}
- [SOLL] Auftragnehmer und Partner sind vertraglich verpflichtet, Anforderungen an ein angemessenes Informationssicherheitsniveau an ihre Unterauftragnehmer weiterzugeben. {{/if}} {{#if FLAG_INCLUDE_SHOULD}}
- [SOLL] Leistungsberichte und Dokumente von Auftragnehmern und Partnern werden geprüft. {{/if}} {{#if FLAG_HIGH_PROTECTION}}
- [HOCH] Es wird nachgewiesen, dass das Informationssicherheitsniveau des Lieferanten dem Schutzbedarf angemessen ist (z. B. geprüfter Fragebogen/Selbstauskunft, Attestierung, Zertifikat, Lieferantenaudit). (C, I, A) {{/if}} {{#if FLAG_HIGH_PROTECTION}}
- [HOCH] Der Grad der Erfüllung geforderter Nachweise durch den Lieferanten wird dokumentiert, regelmäßig und bei Änderungen überprüft und überwacht. (C, I, A) {{/if}} {{#if FLAG_HIGH_PROTECTION}}
- [HOCH] Die Einhaltung vertraglicher Vereinbarungen durch den Lieferanten wird geprüft, dokumentiert, regelmäßig und bei Änderungen überprüft und überwacht. (C, I, A) {{/if}} {{#if FLAG_VERY_HIGH_PROTECTION}}
- [SEHR HOCH] Das angemessene Informationssicherheitsniveau sollte durch ein Drittparteien-Audit (angemessenes TISAX-Label o. Ä.) oder ein angemessenes Lieferantenaudit nachgewiesen werden. Ohne Audit muss die Leitung eine risikobasierte Entscheidung zur Fortführung treffen; ein Nachweis dieser Entscheidung existiert. (C, I, A) {{/if}} {{#if FLAG_VERY_HIGH_PROTECTION}}
- [SEHR HOCH] Vertragliche Verpflichtungen gegenüber Kunden zur Transparenz von Lieferkettenrisiken werden erfüllt. (C, I, A) {{/if}}
Umsetzung bei {{ORG_NAME}}
Auftragnehmer/Partner werden einer Sicherheitsrisikobewertung (BL-SUP-01) unterzogen und vertraglich auf ein angemessenes Informationssicherheitsniveau (inkl. Weitergabe an Unterauftragnehmer und Kundenanforderungen) verpflichtet; das Lieferantenverzeichnis wird im ISMS-Tool ({{TOOL_NAME}}) geführt, Leistungsberichte werden geprüft (siehe {{LINK:VA-10}}).
{{#if FLAG_ELEVATED_PROTECTION}}
Bei hohem Schutzbedarf wird das Sicherheitsniveau des Lieferanten nachgewiesen (Selbstauskunft/Attest/Zertifikat/Audit) und die Einhaltung dokumentiert, regelmäßig und bei Änderungen überwacht. Bei sehr hohem Schutzbedarf erfolgt der Nachweis über ein Drittparteien-Audit (TISAX o. Ä.) oder eine dokumentierte risikobasierte Leitungsentscheidung; Transparenzpflichten zu Lieferkettenrisiken werden erfüllt. {{/if}}
3.2 Vertraulichkeitsvereinbarungen (ISA 6.1.2)
Anforderung
- [MUSS] Die Vertraulichkeitsanforderungen sind bestimmt und erfüllt.
- [MUSS] Anforderungen und Verfahren zur Anwendung von Vertraulichkeitsvereinbarungen sind allen Personen bekannt, die schutzbedürftige Informationen weitergeben.
- [MUSS] Gültige Vertraulichkeitsvereinbarungen werden vor der Weitergabe schutzbedürftiger Informationen abgeschlossen.
- [MUSS] Die Anforderungen und Verfahren zur Nutzung von Vertraulichkeitsvereinbarungen und zum Umgang mit schutzbedürftigen Informationen werden regelmäßig überprüft. {{#if FLAG_INCLUDE_SHOULD}}
- [SOLL] Vorlagen für Vertraulichkeitsvereinbarungen sind vorhanden und auf rechtliche Anwendbarkeit geprüft. {{/if}} {{#if FLAG_INCLUDE_SHOULD}}
- [SOLL] Vertraulichkeitsvereinbarungen umfassen beteiligte Personen/Organisationen, Art der Informationen, Gegenstand, Gültigkeitsdauer und Verantwortlichkeiten der verpflichteten Partei. {{/if}} {{#if FLAG_INCLUDE_SHOULD}}
- [SOLL] Vertraulichkeitsvereinbarungen enthalten Regelungen zum Umgang mit schutzbedürftigen Informationen über die Vertragsbeziehung hinaus. {{/if}} {{#if FLAG_INCLUDE_SHOULD}}
- [SOLL] Möglichkeiten zum Nachweis der Einhaltung (z. B. Prüfung durch unabhängige Dritte oder Auditrechte) sind definiert. {{/if}} {{#if FLAG_INCLUDE_SHOULD}}
- [SOLL] Ein Prozess zur Überwachung der Gültigkeitsdauer temporärer Vertraulichkeitsvereinbarungen und zur rechtzeitigen Verlängerung ist definiert und umgesetzt. {{/if}}
Umsetzung bei {{ORG_NAME}}
Vertraulichkeitsanforderungen sind bestimmt und bekannt; vor Weitergabe schutzbedürftiger Informationen werden gültige NDAs auf Basis geprüfter Standardvorlagen (Ablauf siehe {{LINK:VA-10}}) (mit Parteien, Informationsart, Gegenstand, Gültigkeit, Verantwortlichkeiten und nachvertraglichen Regelungen) abgeschlossen und im ISMS-Tool hinterlegt. Anforderungen/Verfahren und Gültigkeitsdauern werden regelmäßig überwacht, Nachweismöglichkeiten sind definiert.
3.3 Abgrenzung der Verantwortlichkeiten (ISA 6.1.3)
Anforderung
- [MUSS] Die betroffenen IT-Dienste sind identifiziert.
- [MUSS] Die für den IT-Dienst relevanten Sicherheitsanforderungen sind bestimmt.
- [MUSS] Die für die Umsetzung der Anforderung verantwortliche Organisation ist definiert und sich ihrer Verantwortung bewusst.
- [MUSS] Mechanismen für geteilte Verantwortlichkeiten sind spezifiziert und umgesetzt.
- [MUSS] Die verantwortliche Organisation erfüllt ihre jeweiligen Verantwortlichkeiten. {{#if FLAG_INCLUDE_SHOULD}}
- [SOLL] Bei IT-Diensten ist die Konfiguration auf Basis der notwendigen Sicherheitsanforderungen konzipiert, umgesetzt und dokumentiert. {{/if}} {{#if FLAG_INCLUDE_SHOULD}}
- [SOLL] Das verantwortliche Personal ist angemessen geschult. {{/if}} {{#if FLAG_HIGH_PROTECTION}}
- [HOCH] Eine Liste der betroffenen IT-Dienste und der jeweils verantwortlichen IT-Dienstleister existiert. (C, I, A) {{/if}} {{#if FLAG_HIGH_PROTECTION}}
- [HOCH] Die Anwendbarkeit der ISA-Controls wurde bewertet und dokumentiert. (C, I, A) {{/if}} {{#if FLAG_HIGH_PROTECTION}}
- [HOCH] Die Dienstkonfiguration ist in die regelmäßigen Sicherheitsbewertungen einbezogen. (C, I, A) {{/if}} {{#if FLAG_HIGH_PROTECTION}}
- [HOCH] Es wird nachgewiesen, dass die IT-Dienstleister ihre Verantwortung erfüllen. (C, I, A) {{/if}} {{#if FLAG_HIGH_PROTECTION}}
- [HOCH] Die Integration in lokale Schutzmaßnahmen (z. B. sichere Authentifizierungsmechanismen) ist etabliert und dokumentiert. (C, I, A) {{/if}}
Umsetzung bei {{ORG_NAME}}
Betroffene IT-Dienste und ihre Sicherheitsanforderungen sind identifiziert; Verantwortlichkeiten zwischen der Organisation und externen IT-Dienstleistern (inkl. Mechanismen für geteilte Verantwortung) sind definiert, bekannt und werden erfüllt (siehe {{LINK:VA-10}}). Die Konfiguration ist anforderungsbasiert umgesetzt und dokumentiert, das Personal geschult.
{{#if FLAG_ELEVATED_PROTECTION}}
Bei hohem Schutzbedarf existiert eine Liste der IT-Dienste und verantwortlichen Dienstleister, die Anwendbarkeit der ISA-Controls ist bewertet/dokumentiert, die Dienstkonfiguration ist Teil regelmäßiger Sicherheitsbewertungen, die Verantwortungserfüllung wird nachgewiesen und die Integration in lokale Schutzmaßnahmen ist dokumentiert. {{/if}}
4. Verbindlichkeit
Diese Richtlinie ist für alle betroffenen Rollen im Geltungsbereich verbindlich. Die Einhaltung wird durch {{ROLE_ISB}} überwacht.
5. Rollen und Verantwortlichkeiten
| Rolle | Verantwortung in dieser Richtlinie |
|---|---|
| {{ROLE_ISB}} | Lieferantensteuerung |
| Einkauf | Vertragliche Einbindung |
6. Überprüfung und Aktualisierung
Diese Richtlinie wird mindestens {{REVIEW_CYCLE}} sowie anlassbezogen durch {{ROLE_ISB}} überprüft und durch {{ROLE_MANAGEMENT}} freigegeben.
7. Nachweise
Die Nachweise werden nicht in diesem Dokument geführt, sondern zentral im Nachweisregister ({{LINK:NACHWEISREGISTER}}) sowie in den zugehörigen Einträgen des ISMS-Tools ({{TOOL_NAME}}).
8. Verwandte Dokumente
- Zugehörige Verfahren: {{LINK:VA-10}}
- Technische Sicherheits-Baseline: {{LINK:BASELINE}}
- ISA-Mapping-Matrix: {{LINK:ISA_MAPPING}}
- Nachweisregister: {{LINK:NACHWEISREGISTER}}
- Weitere: {{LINK:R01}}, {{LINK:R12}}