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certvia/seed/isms-vorlagenpaket-v2/richtlinien/R13_Lieferanten-und-Dienstleistersteuerung.md
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msolarczekandClaude Opus 4.8 eab16c861d Richtlinien-Update: 316 Anforderungen/45 Controls + Schutzbedarf-/TISAX-Schalter
Delta-Update des VDA-ISA-2027-Vorlagenpakets eingepflegt:

- Aktualisiertes Seed-Paket (ersetzt bisherigen Stand): 316 Anforderungen
  (122 MUSS · 132 SOLL · 43 HOCH · 19 SEHR HOCH) über 45 Controls; VA-01/VA-05
  jetzt enthalten (13 Verfahren vollständig). Beschädigte RACI-Tokens (VA-05/08/09/
  10/12/13) repariert. Importer: Umsetzungstext aus den .md-IMPL-Ankern extrahiert
  (mapping.json führt ihn nicht mehr), neue Obligation-Typen HOCH/SEHR HOCH.
- Neue Schutzbedarf-Flags (variables.schema): FLAG_HIGH_PROTECTION,
  FLAG_VERY_HIGH_PROTECTION, FLAG_ELEVATED_PROTECTION (abgeleitet). Render-Helper
  applyProtection: HIGH stets an, VERY_HIGH aus Global/Override, ELEVATED = HIGH||VH
  (nie manuell) — angewandt in Lese-, Bearbeiten-, Handbuch- und Coverage-Rendering.
- TISAX-Level-Schalter (AL2/AL3) zentral auf der Bibliothek (setGlobalTisaxLevel);
  AL2 = MUSS/SOLL/HOCH, AL3 = zusätzlich SEHR HOCH. Override je Richtlinie im
  Bearbeitungsmodus (setProtectionOverride, Feld protection_override); effektiver
  Wert = Dokument-Override sonst global.
- KPIs zeigen 316 Anforderungen mit Aufschlüsselung; Coverage/Badges für HOCH/SEHR
  HOCH; Control-Titel-Fallback.

Verifiziert: Import 316/45; Rendering rückstandsfrei über AL2/AL3 × Flag-Kombis;
Override R04→AL3 zeigt SEHR-HOCH-Inhalt, R02 (global AL2) nicht; global bleibt AL2.

Architektur-Hinweis: applyProtection kapselt das Level→Flags-Mapping, sodass die
globale Ebene später ohne Umbau zur TISAX-AL2/AL3-Auswahl wird (bereits so gebaut).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-08 11:23:07 +02:00

10 KiB
Raw Blame History

Richtlinie Lieferanten- und Dienstleistersteuerung

Dokumenteninformation Wert
Dokumententyp Richtlinie
Geltungsbereich {{ISMS_SCOPE}}
Organisation {{ORG_NAME}}
Verantwortlich {{ROLE_ISB}}
Freigabe durch {{ROLE_MANAGEMENT}}
Version {{DOC_VERSION}}
Datum {{DOC_DATE}}
Status {{DOC_STATUS}}

1. Zweck

Diese Richtlinie regelt Sicherstellung der Informationssicherheit bei Lieferanten, Vertraulichkeitsvereinbarungen und Abgrenzung der Verantwortlichkeiten. Sie konkretisiert die Informationssicherheitsleitlinie ({{LINK:L00}}) und dient der Erfüllung der Anforderungen des VDA ISA 2027.

2. Geltungsbereich

Diese Richtlinie gilt innerhalb des definierten ISMS-Geltungsbereichs ({{ISMS_SCOPE_DESCRIPTION}}).

3. Anforderungen und Umsetzung

Aufbau je Abschnitt: Anforderung (1:1 aus VDA ISA; [MUSS]/[SOLL] und bei entsprechendem Schutzbedarf [HOCH]/[SEHR HOCH]) und Umsetzung bei {{ORG_NAME}} (gebündelt, anzupassen wo erforderlich).

3.1 Informationssicherheit bei Lieferanten (ISA 6.1.1)

Anforderung

  • [MUSS] Auftragnehmer und Partner werden einer Sicherheitsrisikobewertung unterzogen.
  • [MUSS] Ein angemessenes Informationssicherheitsniveau wird durch vertragliche Vereinbarungen mit Auftragnehmern und Partnern sichergestellt.
  • [MUSS] Sofern zutreffend, werden vertragliche Vereinbarungen mit Auftraggebern/Kunden an Auftragnehmer und Partner weitergegeben. {{#if FLAG_INCLUDE_SHOULD}}
  • [SOLL] Auftragnehmer und Partner sind vertraglich verpflichtet, Anforderungen an ein angemessenes Informationssicherheitsniveau an ihre Unterauftragnehmer weiterzugeben. {{/if}} {{#if FLAG_INCLUDE_SHOULD}}
  • [SOLL] Leistungsberichte und Dokumente von Auftragnehmern und Partnern werden geprüft. {{/if}} {{#if FLAG_HIGH_PROTECTION}}
  • [HOCH] Es wird nachgewiesen, dass das Informationssicherheitsniveau des Lieferanten dem Schutzbedarf angemessen ist (z. B. geprüfter Fragebogen/Selbstauskunft, Attestierung, Zertifikat, Lieferantenaudit). (C, I, A) {{/if}} {{#if FLAG_HIGH_PROTECTION}}
  • [HOCH] Der Grad der Erfüllung geforderter Nachweise durch den Lieferanten wird dokumentiert, regelmäßig und bei Änderungen überprüft und überwacht. (C, I, A) {{/if}} {{#if FLAG_HIGH_PROTECTION}}
  • [HOCH] Die Einhaltung vertraglicher Vereinbarungen durch den Lieferanten wird geprüft, dokumentiert, regelmäßig und bei Änderungen überprüft und überwacht. (C, I, A) {{/if}} {{#if FLAG_VERY_HIGH_PROTECTION}}
  • [SEHR HOCH] Das angemessene Informationssicherheitsniveau sollte durch ein Drittparteien-Audit (angemessenes TISAX-Label o. Ä.) oder ein angemessenes Lieferantenaudit nachgewiesen werden. Ohne Audit muss die Leitung eine risikobasierte Entscheidung zur Fortführung treffen; ein Nachweis dieser Entscheidung existiert. (C, I, A) {{/if}} {{#if FLAG_VERY_HIGH_PROTECTION}}
  • [SEHR HOCH] Vertragliche Verpflichtungen gegenüber Kunden zur Transparenz von Lieferkettenrisiken werden erfüllt. (C, I, A) {{/if}}

Umsetzung bei {{ORG_NAME}}

Auftragnehmer/Partner werden einer Sicherheitsrisikobewertung (BL-SUP-01) unterzogen und vertraglich auf ein angemessenes Informationssicherheitsniveau (inkl. Weitergabe an Unterauftragnehmer und Kundenanforderungen) verpflichtet; das Lieferantenverzeichnis wird im ISMS-Tool ({{TOOL_NAME}}) geführt, Leistungsberichte werden geprüft (siehe {{LINK:VA-10}}).

{{#if FLAG_ELEVATED_PROTECTION}}

Bei hohem Schutzbedarf wird das Sicherheitsniveau des Lieferanten nachgewiesen (Selbstauskunft/Attest/Zertifikat/Audit) und die Einhaltung dokumentiert, regelmäßig und bei Änderungen überwacht. Bei sehr hohem Schutzbedarf erfolgt der Nachweis über ein Drittparteien-Audit (TISAX o. Ä.) oder eine dokumentierte risikobasierte Leitungsentscheidung; Transparenzpflichten zu Lieferkettenrisiken werden erfüllt. {{/if}}

3.2 Vertraulichkeitsvereinbarungen (ISA 6.1.2)

Anforderung

  • [MUSS] Die Vertraulichkeitsanforderungen sind bestimmt und erfüllt.
  • [MUSS] Anforderungen und Verfahren zur Anwendung von Vertraulichkeitsvereinbarungen sind allen Personen bekannt, die schutzbedürftige Informationen weitergeben.
  • [MUSS] Gültige Vertraulichkeitsvereinbarungen werden vor der Weitergabe schutzbedürftiger Informationen abgeschlossen.
  • [MUSS] Die Anforderungen und Verfahren zur Nutzung von Vertraulichkeitsvereinbarungen und zum Umgang mit schutzbedürftigen Informationen werden regelmäßig überprüft. {{#if FLAG_INCLUDE_SHOULD}}
  • [SOLL] Vorlagen für Vertraulichkeitsvereinbarungen sind vorhanden und auf rechtliche Anwendbarkeit geprüft. {{/if}} {{#if FLAG_INCLUDE_SHOULD}}
  • [SOLL] Vertraulichkeitsvereinbarungen umfassen beteiligte Personen/Organisationen, Art der Informationen, Gegenstand, Gültigkeitsdauer und Verantwortlichkeiten der verpflichteten Partei. {{/if}} {{#if FLAG_INCLUDE_SHOULD}}
  • [SOLL] Vertraulichkeitsvereinbarungen enthalten Regelungen zum Umgang mit schutzbedürftigen Informationen über die Vertragsbeziehung hinaus. {{/if}} {{#if FLAG_INCLUDE_SHOULD}}
  • [SOLL] Möglichkeiten zum Nachweis der Einhaltung (z. B. Prüfung durch unabhängige Dritte oder Auditrechte) sind definiert. {{/if}} {{#if FLAG_INCLUDE_SHOULD}}
  • [SOLL] Ein Prozess zur Überwachung der Gültigkeitsdauer temporärer Vertraulichkeitsvereinbarungen und zur rechtzeitigen Verlängerung ist definiert und umgesetzt. {{/if}}

Umsetzung bei {{ORG_NAME}}

Vertraulichkeitsanforderungen sind bestimmt und bekannt; vor Weitergabe schutzbedürftiger Informationen werden gültige NDAs auf Basis geprüfter Standardvorlagen (mit Parteien, Informationsart, Gegenstand, Gültigkeit, Verantwortlichkeiten und nachvertraglichen Regelungen) abgeschlossen und im ISMS-Tool hinterlegt. Anforderungen/Verfahren und Gültigkeitsdauern werden regelmäßig überwacht, Nachweismöglichkeiten sind definiert.

3.3 Abgrenzung der Verantwortlichkeiten (ISA 6.1.3)

Anforderung

  • [MUSS] Die betroffenen IT-Dienste sind identifiziert.
  • [MUSS] Die für den IT-Dienst relevanten Sicherheitsanforderungen sind bestimmt.
  • [MUSS] Die für die Umsetzung der Anforderung verantwortliche Organisation ist definiert und sich ihrer Verantwortung bewusst.
  • [MUSS] Mechanismen für geteilte Verantwortlichkeiten sind spezifiziert und umgesetzt.
  • [MUSS] Die verantwortliche Organisation erfüllt ihre jeweiligen Verantwortlichkeiten. {{#if FLAG_INCLUDE_SHOULD}}
  • [SOLL] Bei IT-Diensten ist die Konfiguration auf Basis der notwendigen Sicherheitsanforderungen konzipiert, umgesetzt und dokumentiert. {{/if}} {{#if FLAG_INCLUDE_SHOULD}}
  • [SOLL] Das verantwortliche Personal ist angemessen geschult. {{/if}} {{#if FLAG_HIGH_PROTECTION}}
  • [HOCH] Eine Liste der betroffenen IT-Dienste und der jeweils verantwortlichen IT-Dienstleister existiert. (C, I, A) {{/if}} {{#if FLAG_HIGH_PROTECTION}}
  • [HOCH] Die Anwendbarkeit der ISA-Controls wurde bewertet und dokumentiert. (C, I, A) {{/if}} {{#if FLAG_HIGH_PROTECTION}}
  • [HOCH] Die Dienstkonfiguration ist in die regelmäßigen Sicherheitsbewertungen einbezogen. (C, I, A) {{/if}} {{#if FLAG_HIGH_PROTECTION}}
  • [HOCH] Es wird nachgewiesen, dass die IT-Dienstleister ihre Verantwortung erfüllen. (C, I, A) {{/if}} {{#if FLAG_HIGH_PROTECTION}}
  • [HOCH] Die Integration in lokale Schutzmaßnahmen (z. B. sichere Authentifizierungsmechanismen) ist etabliert und dokumentiert. (C, I, A) {{/if}}

Umsetzung bei {{ORG_NAME}}

Betroffene IT-Dienste und ihre Sicherheitsanforderungen sind identifiziert; Verantwortlichkeiten zwischen der Organisation und externen IT-Dienstleistern (inkl. Mechanismen für geteilte Verantwortung) sind definiert, bekannt und werden erfüllt. Die Konfiguration ist anforderungsbasiert umgesetzt und dokumentiert, das Personal geschult.

{{#if FLAG_ELEVATED_PROTECTION}}

Bei hohem Schutzbedarf existiert eine Liste der IT-Dienste und verantwortlichen Dienstleister, die Anwendbarkeit der ISA-Controls ist bewertet/dokumentiert, die Dienstkonfiguration ist Teil regelmäßiger Sicherheitsbewertungen, die Verantwortungserfüllung wird nachgewiesen und die Integration in lokale Schutzmaßnahmen ist dokumentiert. {{/if}}

4. Verbindlichkeit

Diese Richtlinie ist für alle betroffenen Rollen im Geltungsbereich verbindlich. Die Einhaltung wird durch {{ROLE_ISB}} überwacht.

5. Rollen und Verantwortlichkeiten

Rolle Verantwortung in dieser Richtlinie
{{ROLE_ISB}} Lieferantensteuerung
Einkauf Vertragliche Einbindung

6. Überprüfung und Aktualisierung

Diese Richtlinie wird mindestens {{REVIEW_CYCLE}} sowie anlassbezogen durch {{ROLE_ISB}} überprüft und durch {{ROLE_MANAGEMENT}} freigegeben.

7. Nachweise

Die Nachweise werden nicht in diesem Dokument geführt, sondern zentral im Nachweisregister ({{LINK:NACHWEISREGISTER}}) sowie in den zugehörigen Einträgen des ISMS-Tools ({{TOOL_NAME}}).

8. Verwandte Dokumente

  • Zugehörige Verfahren: {{LINK:VA-10}}
  • Technische Sicherheits-Baseline: {{LINK:BASELINE}}
  • ISA-Mapping-Matrix: {{LINK:ISA_MAPPING}}
  • Nachweisregister: {{LINK:NACHWEISREGISTER}}
  • Weitere: {{LINK:R01}}, {{LINK:R12}}